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Der sichere Umgang mit Ihrer Automatenkarte -

geben Sie Betrügern keine Chance


Manipulationen an Geldautomaten nehmen zu. Wir zeigen Ihnen deshalb vorsorglich, wie Sie mögliche Manipulationen an Geldautomaten erkennen können. Diese Manipulationen verfolgen den Zweck, eine Kopie des Magnetstreifens bzw. Ihre Geheimzahl zu erlangen.


So schützen Sie sich selbst!  

Verdecken Sie bei der Eingabe Ihrer persönlichen Geheimzahl die Tastatur mit der Hand

oder z. B. Ihrer Geldbörse.


Achten Sie darauf, dass die Eingabe Ihrer PIN von niemandem beobachtet wird.

Bei Bedarf Dritte auffordern, genügend Abstand zu halten.


Achten Sie auf Auffälligkeiten oder Veränderungen am Geldautomaten z. B. Vorsatzleser,

erhöhte Tastatur, Mikrokameras (z. B. in falschen Prospektständern). Bei Auffälligkeiten die Mitarbeiter der Sparkasse bzw. nach Schalterschluss die Polizei informieren.


Nennen Sie niemals Ihre PIN einer dritten Person, weder einem Sparkassenmitarbeiter noch der Polizei, noch einer anderen dritten Person.


Vorsicht, wenn es zu ungewöhnlichen Fehlfunktionen kommt und die Karte vom Geldautomaten nicht wieder ausgegeben wird. Gegebenenfalls die Mitarbeiter der Sparkasse bzw. nach Schalterschluss die Polizei informieren. Keinesfalls sich an zufällig in der Nähe stehende "hilfsbereite" Privatpersonen wenden.


Achtung: Die Manipulation eines Geldautomaten ist oft schwer zu erkennen, der  

Abhebungsvorgang kann trotz erfolgter Manipulation absolut störungsfrei verlaufen.


Bei Verdacht, dass die Karte kopiert  worden ist, sollte die Karte sofort unter der bekannten Telefon-Nummer 116 116 gesperrt werden.


In einem Flyer zeigen wir Ihnen mögliche Manipulationen sowie Sicherheitstipps für den richtigen Umgang mit Automatenkarten. Den Flyer erhalten Sie in jeder Geschäftsstelle oder Sie können ihn hier downloaden.  Zum Download (pdf 303 KB).

Nach und nach wurden bei fast allen Geldautomaten der Sparkasse Nürnberg Veränderungen vorgenommen, die die Sicherheit weiter erhöhen sollen.


Ein grünes Aufsatzgerät (siehe Foto)

auf dem Kartenleser erschwert das

Anbringen von Vorsatzlesern.


Geldautomaten mit diesem grünen Aufsatzgerät

nehmen die Karte nicht mehr in einem Zug

entgegen, sondern "stotternd" (jittering).

Das gleiche passiert bei der Kartenausgabe.

Dadurch können Kartendaten nicht

ausgelesen und somit die Anfertigung einer Kopie des Magnetstreifens verhindert werden.


Der modifizierte Eingabebereich des Kartenlesers  erkennt das Anbringen von Fangschlingen und verhindert die spätere Ausgabe von blockierten Karten. Bei erkannten Blockierungen geht der Geldautomat außer Betrieb. Die Betrugsvariante Kartendiebstahl durch Blockade und späteres Entfernen der Karte aus dem Kartenleser wird dadurch verhindert.


Um die Tastatur herum wird - sofern beim Gerätetyp möglich - ein Sichtschutz installiert.

gaa_gruenschnaebel.jpg
mundstueck_wincor-nixdorf-g.jpg

Diese Art des Karteneinzugs ist bei einigen Geldautomaten der Sparkasse Nürnberg ebenfalls im Einsatz.

Hier ein paar Beispiele möglicher Manipulationen


Manipulation an der Tastatur

Manipulation am Karteneinschub

tastatur.jpg
karteneinschub_falsch.jpg

Tastatur nicht manipuliert -

bündig mit Oberfläche

Aufsatzleser

Karten-

einschub

manipuliert

Vorsicht: Tastatur manipuliert!

Die Tastatur muss bündig

mit dem Gehäuse sein.


 
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Markus Raum

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