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Tipps und Tricks zum Energiesparen

Tipp vom Energieberater: "Schalten Sie mal so richtig ab...!"


Wie der Motor eines Autos im Leerlauf laufen eine Vielzahl von Geräten aus dem Bereich der Unterhaltungs- und Büroelektronik häufig im Stand-by-Modus und verbrauchen dabei unnötig Strom, ohne dass sie benutzt werden. Diese Art von Energieverbrauch ohne Nutzen bezeichnet man als Stand-by-Verluste.


Mit abschaltbaren Steckerleisten können Sie im Büro Computer, Drucker, Scanner und Kopierer über Nacht und am Wochenende komplett vom Netz trennen und dadurch Kosten und Umweltbelastung deutlich senken.

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(Bildquelle: EnergieAgentur Mittelfranken e. V.)


Auch im privaten Wohnbereich kann mit diesem Trick ganz einfach gespart werden.


Wenn diese Geräte rund um die Uhr an das Stromnetz angeschlossen sind und dabei durchschnittlich 20 Stunden pro Tag im Bereitschaftsbetrieb bleiben, verbrauchen sie rund 460 Kilowattstunden Strom in Jahr. Im Haushaltsbuch schlägt sich das mit rund 92 Euro nieder (bei 20 Cent pro kWh). Auf den Stromverbrauch aller Privathaushalte bezogen machen Stand-by-Verluste mindestens 11 Prozent des Stromverbrauchs aus - mit steigender Tendenz. Hierfür zahlen die Privathaushalte zusammen rund 2,3 Mrd. Euro im Jahr. In Deutschland kommen so immerhin mindestens 14 Mrd. Kilowattstunden oder fast drei Prozent des gesamten Stromverbrauchs durch Stand-by-Verluste zusammen (Quelle dena).

2010 kommen neue Stromzähler - Smart Meter


Seit 01.01.2010 müssen elektronische Stromzähler in Neubauten und bei umfangreichen Sanierungen eingebaut werden. Schätzungsweise betrifft das bundesweit zirka 400.000 Haushalte in 2010, die betroffen sind. Mit diesen intelligenten Messgeräten - auch Smart Meter genannt - kann der Stromverbrauch des letzten Tages, des letzten Monats, des letzen Jahres abgelesen werden. Sie können dadurch Stromfresser besser identifizieren und gezielter Ihren Stromverbrauch - z. B. bei Nutzung von günstigen Nachttarifen - steuern.


Bis die alten Stromzähler-Kästen aber überall verschwinden, wird aber noch viel Zeit vergehen.


Fragen Sie einfach bei Ihren Stromlieferanten nach, wenn Sie die neuen Möglichkeiten nutzen möchten. Es gibt übrigens auch Smart Meter, die Sie bequem mit Ihrem Computer über das Internet auslesen können. Der Einbau der etwa 150 EUR teuren Geräten geschieht meist auf eigene Rechnung.


 
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Markus Teiß

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